Mehr junge Menschen möchten Landarzt werden.
München – Von den begehrten Medizinstudienplätzen in Bayern gehen immer mehr an Bewerber, die später bewusst auf dem Land arbeiten wollen. „Zum bevorstehenden Semesterstart können über die Landarztquote 182 künftige Landärzte ihr Studium beginnen“, sagte Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU). Das sind so viele wie noch nie. Weitere 14 Studienplätze gehen an Kandidaten, die nach ihrem Abschluss im öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten wollen. Die Landarztquote sieht vor, dass bis zu acht Prozent aller Medizinstudienplätze in Bayern für Bewerber vorgehalten werden, die später auf dem Land arbeiten: Diese müssen für mindestens zehn Jahre eine hausärztliche Tätigkeit in einer Region aufnehmen, die unterversorgt ist.