von Redaktion

Als Agnes, Klara und ich gestern vom Schwimmen zurückkamen, hing Waschbär Waldemar, sich mit allen vier Pfoten festklammernd, kopfüber unter einem Ast. „Waldemar!“, schnatterte Klara erschrocken, „was machst du da? Bis du okay?“ „Passt schon“, brummte Waldemar atemlos, doch im nächsten Moment plumpste er auf den Boden. Zum Glück hatte er sein Kunststück an einem sehr niedrigen Ast ausprobiert, unter dem hohes Gras wuchs, sodass er weich landete. „Was sollte das denn werden?“, quakte ich. Waldemar schüttelte sich und brummte: „Ich wollte ausprobieren, wie ein Faultier an einem Ast zu hängen. Aber das ist gar nicht leicht. Mir fehlen die langen Krallen.“ „Wieso wolltest du das ausprobieren?“, quakte Agnes. Waldemar schmunzelte. „Wäre doch eine coole Sache, wie ein Faultier am Baum zu hängen“, brummte er. „Wie kommst du überhaupt auf diese Idee?“, quakte Klara. „Ich habe einen Dokumentarfilm bei den Zweibeinern im Fernsehen gesehen“, brummte Waldemar. „Wusstet ihr, dass Faultiere nur alle zwei Wochen aufs Klo müssen?“ „Und sie kriegen davon nicht Bauchweh?“, quakte Agnes. „Natürlich nicht“, brummte Waldemar. „Faultiere fressen recht harte Blätter, haben sie in dem Film erklärt. Deshalb dauert es sehr lange, bis sie diese verdaut haben. Und weil das Verdauen Energie kostet, versuchen sie, möglichst wenig Energie zu verbrauchen, deshalb schlafen sie sehr viel und bewegen sich nur sehr langsam.“ „Ein Leben in Zeitlupe“, quakte ich.

Eure Paula

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