Bundesgelder für die Bergwacht gefordert

von Redaktion

Garmisch-Partenkirchen – Beim Besuch der Bergwacht am Samstag in Garmisch-Partenkirchen weckte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt Hoffnung auf neue Finanzmittel: Er will sich in Berlin für die Bergwachten stark machen. Zumal die Rettungskräfte im Zivil- oder Katastrophenschutz immer wichtiger werden.

„Die Bergwacht hat immer mehr Aufgaben zu erledigen“, betonte der CSU-Minister am Kreuzeck. „Berge ohne die Bergwacht wären nicht denkbar.“ Ihm sei bewusst, dass der Einsatz der Helfer mittlerweile weit über die Versorgung von Verletzten oder Personen in Not hinausgehe. „Es gibt heute ganz andere Probleme.“ So etwa Waldbrände wie in diesem Sommer, womöglich auch in Zukunft. Immer wieder sei in solchen Fällen die Bergwacht im Zivil- und/oder Katastrophenschutz aktiv.

Das könnte der Türöffner für Unterstützung vom Bund sein. Die Mittel für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe seien stark aufgestockt worden: von 200 Millionen Euro auf über 600 Millionen. Vor allem bei der Technik gebe es Aufholbedarf, beispielsweise mit Blick auf den Einsatz von Drohnen.CHRISTIAN FELLNER

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