LIEBE KINDER

von Redaktion

Neulich waren Agnes, Klara und ich im Tierpark Hellabrunn in München. Während Agnes und ich erst mal einen Rundflug machten, schloss sich Klara einer Führung an, bei der ein Zweibeiner anderen Zweibeinern alles Mögliche über den Zoo erzählte.

Später quakte sie uns, was sie dabei erfahren hatte. „Wusstet ihr, dass der Tierpark schon 115 Jahre alt ist?“, schnatterte sie, „er wurde 1911 gegründet.“ Agnes nickte zustimmend – natürlich hatte sie das bereits gewusst. Ihr kennt sie ja. „Das ist im Vergleich zu anderen Zoos gar nicht mal so alt“, quakte sie. „Der älteste Zoo der Welt befindet sich in unserem Nachbarland Österreich. Es ist der Tiergarten Schönbrunn in Wien. Der wurde schon 1752 gegründet. Aber auch hier in Deutschland gibt noch ältere Zoos als Hellabrunn. Der Zoologische Garten Berlin wurde 1844 eröffnet, der Frankfurter Zoo vierzehn Jahre später, nämlich 1858, und ist damit der zweitälteste Tierpark hierzulande.“

„Komisch, dass die alle so unterschiedlich heißen“, meinte ich, „mal Tierpark, Tiergarten, Zoologischer Garten oder einfach Zoo“, wunderte ich mich. „Zoo ist ja nur die Abkürzung für Zoologischer Garten“, wusste Agnes. „Alle diese Namen bezeichnen Orte, an denen Tiere gehalten werden. In Käfigen, Gehegen, Aquarien oder Volieren – das sind Käfige für Vögel. Schon im Altertum ließen Herrscher und reiche Leute große Gärten bauen, in denen sie verschiedene Tiere eingesperrt hielten, die oft aus fernen Ländern kamen.“ Eure Paula

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