Eine der Schlüsselstellen auf dem Weg zur Zugspitze über das Höllental wird immer schwieriger zu begehen. Die Verhältnisse auf dem Höllentalferner haben sich zum Ende des Sommers so verschärft, dass die Bergschule Vivalpin Konsequenzen zieht – und bis auf Weiteres keine regulären Gruppenführungen mehr über diese Route anbietet. Offene Spaltenzonen und der aktuell rund zehn Meter tiefe und nicht abgesicherte Übergang in den anschließenden Klettersteig sind die Gründe für den Tourenstopp. Auch die Bergwacht bekommt zu spüren, wie anspruchsvoll die Lage ist. Allein im August mussten 19 Bergsteiger vom Höllentalferner gerettet werden. Die häufigsten Gründe: schlechte Ausrüstung, fehlende Steigeisen, Überforderung und Erschöpfung.JOHO