Gestern entdeckte ich ein Buch mit dem Titel „Wirbellose Tiere“. Ich schwamm zu Agnes. „Weißt du, was wirbellose Tiere sind?“, quakte ich und schnatterte: „Mich erinnert das Wort daran, dass manche Zweibeiner über andere sagen, sie seien rückgratlos, und damit meinen, sie würden ihr Wort nicht halten.“ Agnes quakte: „Unsinn, aber die Wirbellosen sind in der Überzahl: Rund 95 bis 97 Prozent der Tiere auf der Welt haben keine Wirbelsäule – es sind also die allermeisten!“
So viele? Das hatte ich nicht erwartet: „Wir auch?“, quakte ich. Agnes schüttelte den Kopf: „Vögel und also auch Enten haben eine Wirbelsäule.“ Ich überlegte: „Wenn so viele Tiere wirbellose Tiere sind, müsste es bei uns im See doch auch welche geben“, quakte ich. „Na klar“, quakte Agnes, „denk doch mal an die Schnecken, Mücken, Libellen, Regenwürmer und die Kellerasseln hier unter meinem Nest!“ Dann schnatterte Agnes noch etwas von Krebs- und Nesseltieren, und ich erstummte. Was das nun für Tiere sein sollten, wusste ich nicht. „Was haben wir denn für Krebstiere und Nesseltiere bei uns im See?“, traute ich mich schließlich zu quaken. „Bei uns gibt es Flusskrebse und Wasserskorpione“, quakte Agnes. „Das klingt aber gefährlich“, schnatterte Klara aufgeregt. Agnes lachte: „Aber nein, die Wasserskorpione gehören zu den Wasserwanzen. Sie werden höchsten 2,5 cm lang und sind völlig ungefährlich. Und die Flusskrebse interessieren sich nicht für Enten“, quakte Agnes.
Eure Paula