Acht Menschen wurden eingeklemmt. © dpa
Frittierfett auf der Straße
Amberg – Autofahrer in Amberg mussten gestern aufpassen: Wegen ausgelaufenen Frittierfetts bestand nach Angaben der Polizei Rutschgefahr auf einer Straße. Ein technischer Defekt am Auffangbehälter eines Schnellrestaurants hatte dazu geführt, dass das Fett auf einen Parkplatz gelaufen war. Von dort hatten Autos es demnach großflächig bis auf die Straße verteilt. Die Feuerwehr versuchte, das Fett zu binden. Schilder warnten vor der Rutschgefahr im Spätsommer.
Acht Verletzte bei Unfall auf A9
Münchberg – Acht Menschen sind bei einem Auffahrunfall mit einem Kleinbus auf der A9 bei Münchberg (Kreis Hof) verletzt worden – eine Frau wurde schwer verletzt. Der Busfahrer war auf einen Unfall aufgefahren, teilte die Polizei mit. Zuvor war der Fahrer eines Lastwagens bei einem Überholmanöver mit einem Wohnmobil zusammengestoßen. Durch die Wucht der Kollision wurden die sieben Passagiere sowie der Fahrer des Kleinbusses im Alter zwischen 38 und 68 Jahren verletzt.
Königssee: Kein Schwimmgeräteverbot
Berchtesgaden – Die Verwaltung des Nationalparks in Berchtesgaden will den Königssee vor einer invasiven Muschelart schützen. Sie hat sich deshalb für ein Verbot von Schwimmgeräten auf dem ganzen See ausgesprochen. Denn die Quaggamuschel wird vor allem durch Wassersportgeräte wie Boote oder Stand-up-Paddleboards von See zu See übertragen. An den Badestellen der Seelände, die nicht zum Nationalpark gehört, waren bisher noch Boote und Schwimmgeräte erlaubt. Ein Verbot müsste dort das Landratsamt erlassen. Für ein generelles Verbot fehle allerdings der rechtliche Rahmen, heißt es von der Behörde.
Tiertransporter aufgehalten
Anzing – Bei einer Kontrolle auf der A94 bei Anzing (Kreis Ebersberg) hat die Polizei einen gewerblichen Tiertransport aufgehalten. Der 49-jährige Fahrer aus Polen hatte 190 Kälber an Bord – und gleich mehrere Vorschriften missachtet. Er hatte eine fremde Fahrerkarte genutzt, um bei den Ruhezeiten zu betrügen. Außerdem war er mit seinem 40-Tonner mit 102 km/h unterwegs. Auch bei der tierschutzrechtlichen Überprüfung stellten die Kontrolleure erhebliche Mängel fest. Die Rinder hatten im Transporter viel zu wenig Platz. Gegen den 49-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.