Eching – Peggy Spirk hat sich gefreut, als sie erfuhr, dass sie für die SPD in den Gemeinderat Eching (Kreis Freising) einziehen darf. Umso enttäuschter ist sie jetzt. Denn die Kommunalaufsicht hat ein Amtshindernis festgestellt. Sie arbeitet als pädagogische Hilfskraft in einem Gemeindekindergarten. Bei ihrer Kandidatur sei das kein Thema gewesen, berichtet sie. Doch vor Kurzem bekam sie einen Bescheid vom Landratsamt, der sie darüber informierte, dass Beamte und Arbeitnehmer der Gemeinde keine Gemeinderäte sein dürfen. Einzige Ausnahme: Gemeindemitarbeiter, die vor allem körperliche Arbeit verrichten, zum Beispiel im Bauhof.
Wahlleiter und Wahlausschuss hatten in Spirks Fall offenbar kein Amtshindernis erkannt, die Kommunalaufsicht im Rahmen der Wahlprüfung allerdings schon. Kommende Woche soll ein Nachfolger für Peggy Spirk vereidigt werden. Für wie lange, ist offen. Denn Peggy Spirk will vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung klagen.ZZ