Eine Beispielaufgabe: Gefragt wurde, wie viele Füchse nach einem Jahr am wahrscheinlichsten im Bestand sind. 18, 20, 22 oder 30. © Lösung: 22
München – Die Pisa-Tests werden am Computer absolviert und dauern zwei Stunden. Ein Teil der Aufgaben ist Multiple-Choice, bei anderen Fragen müssen freie Antworten formuliert werden. Die OECD veröffentlicht nicht alle Originalaufgaben, da sie teilweise in der nächsten Erhebung erneut gestellt werden können. Es gibt aber Beispielaufgaben, die so oder so ähnlich gestellt werden. Im Bereich Naturwissenschaften wurde 2025 etwa verlangt, Vor- und Nachteile von Windkraftanlagen zu beschreiben oder Diagramme zur Artenvielfalt zu analysieren. Fünf Antwortmöglichkeiten gab es etwa bei der Frage nach einer umweltfreundlicheren Baumwollproduktion. Hier müssen die Schüler die beiden richtigen Optionen erkennen.
Im neu hinzugekommenen Testbereich „Lernen in der digitalen Welt“ ging es zunächst etwa darum, Grafiken und Diagramme zu Vogel- und Käferbeständen richtig zu lesen und eine Fuchspopulation zu berechnen (siehe Foto) – bis dahin noch gut lösbare Aufgaben. Danach wird‘s komplizierter: Mithilfe eines Chatbots erstellen die Schüler ein Modell eines Ökosystems, das die Population von Haien und Schildkröten vorhersagen soll.