von Redaktion

Ein Schwarzes Loch entsteht, wenn riesig große Sterne, die um einiges größer als die Sonne sind, am Ende ihrer Entwicklung angelangt sind. Während ein Stern leuchtet, befindet er sich in einem Gleichgewicht von Kräften. Die eine Kraft ist der Druck nach außen. Er entsteht durch die andauernde Kernfusion im Stern, wodurch Licht und Energie nach außen abgestrahlt werden. Die andere Kraft ist der Druck nach innen, die Schwerkraft. Solange die Kernfusion stattfindet, gleichen diese beiden Kräfte einander aus. Doch wenn dem Stern der Treibstoff ausgeht, wirkt nur noch die Schwerkraft. Der Stern sackt in sich zusammen. Die Masse des Sterns wird auf wenige Kilometer zusammengepresst. Das wäre ungefähr so, als würde man den ganzen Planeten Erde auf eine Kugel mit einem Durchmesser von weniger als einem Zentimeter verdichten. Weil in einem Schwarzen Loch also so viel Masse vereinigt wird, hat es eine sehr starke Anziehungskraft. Alles, was über eine bestimmte Grenze hinweg in die Nähe des Schwarzen Lochs kommt, wird von ihm angezogen und verschwindet in ihm.

Waschbär Waldemar brummte: „Wie kommt man wieder aus dem Loch heraus?“ Ich quakte, dass das, zumindest nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft, nicht geht. Schwarze Löcher werden häufig von Gas, Staub und Sternen umkreist. Auch in unserer Galaxie, der Milchstraße, befindet sich eines. Es ist aber so weit weg, dass wir von ihm nicht eingesaugt werden können.

Eure Paula

Artikel 8 von 11