Die Durstlöscher vom Dienst

von Redaktion

Kurz vor dem Wiesn-Start: Braumeister präsentieren ihre Oktoberfest-Biere

Das Münchner Kindl Sina Hochreiter mit dem Krug.

Die Braumeister bei der Wiesnbierverkostung 2026 (v.l.): Maximilian Hübner (Löwenbräu), Sebastian Utz (Hofbräu), Thomas Kreutz (Spaten), Andreas Brunner (Augustiner), Christian Dahncke (Paulaner) und Max Mirlach (Hacker-Pschorr). © Achim F. Schmidt (2)

München – Wenn die Masskrüge klirren und der Oberbürgermeister „O‘zapft is“ in die Menge ruft, ist es soweit. Am Samstag in einer Woche beginnt das 191. Oktoberfest. Und zu einem gscheiden Besuch auf der Theresienwiese gehört für viele auch eine Mass Bier. Schließlich wurde das Malzgetränk schon bei der ersten Wiesn 1810 ausgeschenkt. Heute sorgen die sechs großen Münchner Brauereien Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten für den typisch bayerischen Biergenuss.

Die Brauer kamen gestern für die traditionelle Bierprobe im Münchner Löwenbräukeller zusammen. Dort haben sie verraten, was ihr Bier so einzigartig macht. Das war allerdings erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe. Erste Notizen zu den Geschmäckern gibt es aber schon hier. Und außerdem hat Wiesn-Chef Christian Scharpf gestern auch gleich den Oktoberfestkrug der Landeshauptstadt München vorgestellt.

Augustiner: Das Augustiner zeichnet sich durch seine leuchtend Farbe aus. Braumeister Andreas Brunner kümmert sich um eine frische Hopfennote mit einem milden, erfrischenden Abgang. „Das Bier hat eine angenehme weiche und ausgewogene Bittere“, sagt er. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,3 Prozent.

Hacker-Pschorr: Bei diesem Oktoberfestbier sorgt das Malz nicht nur für einen vollmundigen Geschmack, sondern auch für einen wohlklingenden Abgang. Im Abgang erkennt Braumeister Max Mirlach ein „kräftiges, malzbetontes Finale mit ausbalancierter, erfrischender Hopfennote“. Im Glas schimmert das Malzgetränk bernsteinfarben-gold. Alkoholgehalt: 5,9 Prozent.

Hofbräu: Das Bier leuchtet goldgelb und lädt zum ersten Schluck ein. Im Mund entfaltet sich eine feine Hopfennote. Es hat einen malzbetonten, vollmundigen Körper und ist gleichzeitig erfrischend süffig. Seine Hopfenbittere erinnert an Kräuter. „Unser Hofbräu verabschiedet sich weich und samtig“, erklärt Braumeister Sebastian Utz. Alkoholgehalt: sechs Prozent.

Löwenbräu: Dieses zeichnet sich durch eine feinherbe Hopfenbittere aus. Aromatisch hat Braumeister Max Hübner das Wiesn-Bier mit einer feinen Fruchtnote aromatisch ergänzt. „Unser Bier ist trinkfreudig im Abgang und hat eine runde florale Hopfennote“, sagt er. Alkoholgehalt: 6,1 Prozent.

Paulaner: Auch in diesem Jahr hat Braumeister Christian Dahncke das Bier gemäß dem Motto „Gut, besser, Paulaner“ gebraut. Die sonnige, goldgelbe Farbe trifft auf ein dezentes Hopfenaroma. Das Bier schmeckt mild und erfrischend. Dahncke fasst zusammen: „Unser Bier ist festlich, vollmundig, süffig.“ Alkoholgehalt: 5,9 Prozent.

Spaten: Das ausgewogene Spiel von Malz und Hopfen bringt einen frischen und fruchtigen Geschmack. „Der vollmundige Körper hat eine angenehme, unaufdringliche Malzsüße“, erklärt Braumeister Thomas Kreutz. Und das kräftig goldgelb glänzende Bier zeigt eine elegant balancierte Hopfenbittere. Alkoholgehalt: 5,9 Prozent.MARIE-THERES WANDINGER

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