Tödlicher Busunfall: Ermittlungen gegen Fahrer

von Redaktion

Hebertshausen – Nach dem tödlichen Zusammenstoß zweier Busse im Landkreis Dachau wird gegen einen der Fahrer unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Ein vorläufiges Expertengutachten sei zu dem Schluss gekommen, dass der Mann mit seinem Linienbus im Juni bei Ampermoching im Bereich einer Kurve auf die Gegenspur geriet und dort mit einem Reisebus zusammenstieß, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München II mit.

Bei dem Unfall war ein Grundschüler gestorben, Dutzende wurden verletzt, manche von ihnen schwer – ebenso eine Lehrerin. Die Kinder aus der Nachbargemeinde Haimhausen waren in dem Reisebus unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß kam. Warum der Mann mit dem Linienbus in den Gegenverkehr geriet, sei aber nach wie vor unklar, teilte der Behördensprecher mit. Die Ermittlungen dazu seien noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft habe ein weiteres Gutachten in Auftrag gegeben, ein Ergebnis liege noch nicht vor. Für den Fahrer des Linienbusses gelte bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung, sagte der Sprecher.DPA

Artikel 1 von 11