Landtagswahl 2028: Stimmkreise werden verändert
München – Für die Landtagswahl 2028 in Bayern müssen zwei Stimmkreise verändert werden. In Oberbayern sei ein Neuzuschnitt des Stimmkreises 131 Weilheim-Schongau wegen der geänderten Einwohnerzahl „zwingend erforderlich“, teilte die Staatskanzlei gestern unter Berufung auf den Stimmkreisbericht mit. Die Zahl der Wahlberechtigten liege im Stimmkreis um 25,8 Prozent über dem Durchschnitt und überschreite damit die gesetzlich vorgeschriebene Toleranzgrenze. Zudem drohe den Angaben zufolge im Wahlkreis Oberpfalz der Stimmkreis 307 Tirschenreuth die zulässige Grenze zum Wahltag im Jahr 2028 zu unterschreiten, hier weiche die Einwohnerzahl „derzeit um minus 24,0 Prozent vom Wahlkreisdurchschnitt ab“.
Der Bericht schlägt bei der Neuordnung vor, die Gemeinde Pähl aus dem Stimmkreis Weilheim-Schongau dem Stimmkreis Starnberg zuzuordnen. Um den Stimmkreis Tirschenreuth zu vergrößern, soll die bislang im Stimmkreis 301 Amberg-Sulzbach gelegene Gemeinde Vilseck umgegliedert werden. Die bisherige Verteilung der 180 Landtagsmandate auf die sieben Regierungsbezirke soll dagegen so bleiben.DPA