Was macht eigentlich Bayern aus? Wenn man den „Casual Monks“ glauben darf: Tradition, Heimatverbundenheit, Liebe zum Bier. Klar, ein Mönch mit Bierkrug und Wohlstandsbauch unter der Kutte passt gut als Identifikationsfigur. Aber weil zum Bayern von heute für die drei Burschen hinter dem Label eben auch eine große Portion Lässigkeit und Individualität gehören, haben sie sich Casual Monks („lässige Mönche“) genannt. Bei näherem Hinschauen könnte die Mönchskutte eigentlich auch ein Kapuzenpulli sein.
Die Figur, die Fans der Münchner Marke aber eher im Kopf haben, ist sowieso eine andere: der „Bandit“, der Outlaw mit Trachtenhut, lächelnden Augen und Bayern-Halstuch vorm Gesicht. Eine Art Räuber Kneißl auf Baumwolle, das beliebteste Shirt-Motiv im Online-Shop, selbstverständlich auch erhältlich in der Damenvariante „Banditin“. Mit dem Banditen hat alles angefangen vor drei Jahren, aus einer Idee, die den Freunden schon länger im Kopf herumschwirrte: entspannte, moderne Mode mit Motiven des bayerischen Brauchtums verbinden. Anfangs haben sie nur „ein paar Shirts für Spezln“ bedruckt mit dem Banditen, die Nachfrage wuchs aber so schnell, dass 2015 ihr Shop online ging. Die Designs auf den Caps, Shirts und Sweatern sind frech und augenzwinkernd – und erfordern ein gewisses Maß an Grundwissen über die bayerische Lebensart. Nur dann versteht man den Totenkopf „Carlos Valentino“ mit schrägem Hut als Hommage an Karl Valentin und weiß, dass man Männer mit „Boazn Boyz“ auf der Brust eher auf eine kühle Halbe am Tresen als aufs Boyband-Konzert einladen sollte. Für den „Hoiz-Fellaz“-Aufdruck dagegen braucht es lediglich Grundkenntnisse in Bayerisch und Hip-Hop-Slang. Die passenden Accessoires zu den Shirts kann man übrigens gleich mitbestellen. Bierkrüge und eine Flasche Marillenlikör zum Beispiel.
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