SPD in der Klemme
Die Genossen wollen keine Große Koalition, aber dürfen auch ihren Bundespräsidenten nicht brüskieren
München/Berlin – Als Martin Schulz um 14 Uhr vor die Kameras tritt, hat er schon einen arbeitsreichen Vormittag hinter sich. Er steht im Willy-Brandt-Haus unter der Statue des großen Altkanzlers. Inzwischen ist das sein Stammplatz, wenn es darum geht, Wahlniederlagen und Neuausrichtungen zu erklären