Albert Einstein und der Film „Einsteins Nichten“

von Redaktion

Der berühmte Onkel: Albert Einstein (1879-1955) ist nicht nur Nobelpreisträger, er ist das Sinnbild des naturwissenschaftlichen Genies. Seine Arbeiten zur speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie, aber auch zur Quantenphysik, dem photoelektrischen Effekt oder der brownschen Molekularbewegung waren bahnbrechend – 1999 wählten ihn 100 führende Physiker zum größten Physiker aller Zeiten, im gleichen Jahr machte ihn das „Time Magazine“ zum Mann des Jahrhunderts. Albert Einstein hatte eine klare Haltung zum Nationalsozialismus: Nach der Machtübernahme der Nazis verließ er Berlin, versuchte die deutsche Staatsbürgerschaft abzulegen und wurde 1934 zwangsausgebürgert. Einsteins Schriften waren unter den Büchern, die Propagandaminister Joseph Goebbels verbrennen ließ. Als seine Verwandten in Italien ermordet wurden, lebte und lehrte er bereits seit einigen Jahren an der Universität von Princeton, New Jersey. Einstein, der sich stets als Pazifist und Zionist bezeichnete, kämpfte von den USA aus gegen das NS-Regime und brach mit vielen, die es nicht taten. Nicht erst sein Beitrag am Manhattan-Projekt, dem Bau der Atombombe, machte ihn zum Feind der Nazis. Der Dokumentarfilm „Einsteins Nichten“ von Friedemann Fromm setzt an dieser Stelle an: Wurde die Familie des weltberühmten Physikers ermordet, um Rache an Einstein zu nehmen? Der Film ist seit August 2017 in verschiedenen Kinos zu sehen.

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