Gipfel-Treffen

von Redaktion

Atlantik-Brücke

Wenn sich die Reichen und Mächtigen treffen, gibt es oft auch eine passende Verschwörungstheorie. Wir haben Treffen zusammengetragen, bei denen manche dunkle Mächte am Werk sehen.

Ein 1952 in Berlin gegründeter und eingetragener Verein, um die deutsch-amerikanische Freundschaft zu pflegen. Er zählt 500 Mitglieder aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft, darunter Angela Merkel und Kai Diekmann. Verschwörungstheoretiker werfen dem Netzwerk vor, hinter geschlossenen Türen amerikanische Interessen durchzusetzen und deutsche Medien zu lenken.

Um diese Konferenz ranken sich jede Menge Gerüchte. Sie findet seit 1954 einmal jährlich statt. Rund 150 wichtige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien treffen sich drei Tage, um sich im Geheimen über die Weltlage auszutauschen. Verschwörungstheoretiker, vor allem Antisemit und rechte Gruppen, unterstellen den Teilnehmern, eine jüdische Weltherrschaft anzustreben. Anlass gibt die Geheimhaltung des Treffens. Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich, die Inhalte bleiben geheim, außer geladenen Medienvertretern sind keine Journalisten zugelassen.

Die geheimnisumwitterte Trilaterale Kommission wurde bei der Bilderberg-Konferenz 1973 auf Initiative von David Rockefeller als politikberatende Denkfabrik gegründet. Sie tagt abwechselnd in Japan, den USA und Deutschland. Verschwörungstheoretiker halten die Treffen für ein Mittel, eine „neue Weltordnung (NWO)“ zu erschaffen. Sie glauben, dass eine reiche Elite – Illuminaten, Freimaurer oder das Weltjudentum – die Welt lenkt.

Bei diesen Weltgipfeln kommen Politiker aus den eingeladenen Staaten zusammen, um informell über Weltprobleme zu beraten. Kritiker halten diese Treffen für elitär und verzichtbar. Da nur Industrie- und Schwellenländer eingeladen sind, sehen sie in den Gipfeln eine Verschwörung des Kapitals.

Findet seit 1963 jährlich statt. Über 450 Sicherheitspolitiker, Vertreter aus der Rüstungsindustrie und aus dem Militär diskutieren über sicherheitspolitische Themen wie Krieg, Terrorismus und die Flüchtlingsfrage. Kritiker sehen die Konferenz als ein Treffen der „Kriegstreiber“. Verschwörungstheoretiker glauben, dass einflussreiche Leute – wahlweise der Multimilliardär George Soros oder der „Rothschild-Clan“ – Europa ins Chaos stürzen wollen.  ada

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