Stimmen zum Tod

von Redaktion

„Gregor Dorfmeister hat als ganz junger Rekrut die Kämpfe des untergehenden Dritten Reiches miterlebt. Daraus entstand sein Buch unter dem Pseudonym Manfred Gregor, das durch den Film ,Die Brücke‘ eine Ikone wurde, eine Anklage gegen den Krieg für alle Zeiten. Als oberbayerischer Journalist, zuletzt über viel Jahre als Redaktionschef des Tölzer Kurier, hat er eine ganze Generation von Journalisten geprägt. Er war ein großartiger Kenner der bayrischen Seele. Seine Vorträge über die malenden Künstler im Isarwinkel sind unvergesslich. Wir verneigen uns vor ihm als einem der größten unseres Faches. Gregor Dorfmeister, wir sind stolz, dass Du einer der Unsrigen warst!“

Dirk Ippen

Verleger des Münchner Merkur

„Der Film hat Bernhard eine Weltkarriere beschert. Seine Produzenten hatten ihm das Buch ans Herz gelegt. Für Bernhard war es ganz klar, dass er diesen Film machen musste – ,Die Brücke‘ hat ihm alles bedeutet. Dabei hat keiner an das Werk geglaubt. Es war ja die Nachkriegszeit. Und dann wurde das 1959 ein Hype in der ganzen Welt. Wie ein Paukenschlag ist der Film um die ganze Welt gegangen.“

Elisabeth Wicki-Endriss

Ehefrau von Bernhard Wicki

„Meine Kollegen und ich, die wir an der ,Brücke‘ beteiligt waren, verdanken Gregor Dorfmeister diese Geschichte, die er ja selbst erlebt hat. Meine Film-Figur ist ihm geschuldet. Er war ein wunderbarer, herzlicher Zeitgenosse, der diese Zeit erleben musste, aber sehr gut verarbeitet hat. Die Botschaft, die von seinem Buch ausgeht, ist auf der einen Seite authentisch und auf der anderen Seite auch heute noch wichtig.“

Fritz Wepper

Schauspieler

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