Forschungszentrum in Barsah: Dort ist eine Zweigstelle des staatlichen Zentrums für wissenschaftliche Studien und Forschung untergebracht. Das Pentagon sprach von einem Zentrum für die „Erforschung, Entwicklung, Produktion und Erprobung chemischer und biologischer Kriegstechnologie“. Laut syrischer Armee wurde nur ein Gebäude beschädigt. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana bestätigte US-Angaben, wonach das Zentrum zerstört wurde.
Lagerstätte bei Schien: In dem Depot westlich von Homs lagerte laut US-Generalstabschef Joseph Dunford der chemische Kampfstoff Sarin. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, bei Schien sei auch eine Forschungseinrichtung gewesen.
Zweite Lagerstätte: In der Nähe des ersten Lagers wurde nach Darstellung der USA auch ein Kommandoposten der syrischen Armee bombardiert. Diesem sei ein Lager für Chemiewaffenausrüstung angeschlossen gewesen. An dieser Bombardierung waren laut US-Angaben keine US-Marschflugkörper beteiligt. Das deckt sich mit Angaben aus Kreisen des Pariser Verteidigungsministeriums, dass französische Streitkräfte im Raum Homs eine Lager- und eine Montagestätte für Chemiewaffen angriffen.
Militärflughafen Dumair: Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge wurde auch der Militärflughafen Dumair angegriffen. Die syrische Luftabwehr habe aber alle zwölf Geschosse abgefangen. Von dem Flughafen sollen die Helikopter des Typs Mi-8 Hip gestartet sein, die nach westlichen Angaben den Giftgasangriff in Duma ausführten. Und die Kampfjets, die Ost-Ghuta bombardierten.