von Redaktion

Sachleistungen für Asylbewerber

Die Marschroute bei der Versorgung von Asylbewerbern heißt künftig: Sachleistungen statt Geld – „wo dies nur irgendwie möglich ist“. So will die Staatsregierung verhindern, dass Menschen aus rein finanziellen Gründen nach Deutschland kommen. Klingt groß, allerdings geht es vor allem darum, schon jetzt geltende Spielräume auszureizen. Schließlich sind Sachleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz schon jetzt in vielen Bereichen möglich. Ein Sprecher des Bayerischen Innenministeriums betont, man wolle dieses Prinzip noch weiter forcieren, zum Beispiel bei der Mobilität. Wo es geht, sollen Asylbewerber Frei-Tickets statt Geld für Fahrscheine bekommen. Wo der öffentliche Nahverkehr nicht ausreichend ausgebaut sei, bleibe es beim Geld. mmä

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