Wie viel Blut wird entnommen?
Bei der Spende werden zehn Milliliter Blut abgenommen – etwa zwei Esslöffel.
Wer kann Blut spenden?
Jeder, der nicht an Krebs erkrankt ist. Andere Erkrankungen (etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Allergien, Asthma) schließen eine Teilnahme nicht aus.
Darf ich als Schwangere Blut spenden?
Leider nein, da für Schwangere besondere Auflagen zur Teilnahme an Studien gelten.
Was muss ich zur Spende mitbringen?
Nichts Besonderes. Achten Sie auf
Kleidung, bei der sich die Arme gut
freimachen lassen, da das Blut in der Armbeuge entnommen wird. Bitte trinken Sie vor und nach der Blutspende genügend!
Muss ich zur Blutspende nüchtern sein?
Nein! Sie werden bei der Blutabnahme gefragt, wann Sie gegessen haben.
Wie läuft die Blutspende konkret ab?
Vor der Blutspende erhalten Sie eine Teilnehmerinformation mit einer detaillierten Beschreibung des Projekts und werden von einem Mitarbeiter der Studie über Nutzen und Risiken aufgeklärt. Danach werden Sie gebeten, eine Einwilligungserklärung zu unterschreiben und einen Fragebogen auszufüllen, in dem Informationen zum Alter, Geschlecht, zu derzeitigen Erkrankungen und zur Medikation enthalten sind. Danach wird Ihnen durch ausgebildetes klinisches Personal Blut entnommen.
Was passiert mit dem Blut?
Direkt nach der Entnahme wird das Blut in Plasma und Serum getrennt; Plasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes, Serum die klare Flüssigkeit aus Wasser, Eiweißstoffen und Salzen, die bei der Blutgerinnung abgesondert wird. Die Proben werden tiefgefroren und so bis zur Untersuchung gelagert. Die Untersuchung findet an der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München statt.
Wie lange dauert die Blutspende?
Nur wenige Minuten. Bitte planen Sie aber etwa 20 bis 30 Minuten ein, damit genug Zeit für das Aufklärungsgespräch und das Ausfüllen des Fragebogens bleibt.
Was passiert mit persönlichen Daten?
Natürlich werden auch bei dieser Studie Vorschriften über die ärztliche Schweigepflicht und den Datenschutz eingehalten. Die Daten werden von Mitarbeitern des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität erhoben und verschlüsselt („pseudonymisiert“) und an Forscher des Instituts für Laser-Physik der LMU München weitergegeben. Das heißt, dass weder Ihr Name noch Ihre Initialen oder das exakte Geburtsdatum im Verschlüsselungscode erscheinen. Ihre Daten werden nur für Auswertungen im „Lasers 4 Life“-Projekt genutzt.
Bekomme ich die Ergebnisse zu meiner Blutuntersuchung mitgeteilt?
Da sich die untersuchte Methode in der Erprobungsphase befindet, kann Ihnen das Ergebnis leider nicht mitgeteilt werden.
Was, wenn ich meine Einwilligung zur Teilnahme doch zurückziehen will?
Dann werden die bis dahin noch nicht verbrauchten Anteile der Blutprobe vernichtet.