Die TU hat nur knapp 20 Prozent Professorinnen. Aber der neue Uni-Chef ist gegen eine verbindliche Frauenquote. „Frauen möchten kein Quotenfall sein“, sagt Thomas Hofmann. Für Universitäten bedeute das, dass sie „wesentlich schärfer“ bei Berufungen hinschauen müssen. „Wenn man das nicht macht, passiert nie was.“ Das TU-Präsidium habe in den letzten Jahren häufig Berufungslisten gedreht, zum Beispiel wenn eine Frau ohne ersichtlichen Grund nur die Zweit- oder Drittplatzierte war. Statt einst 18 seien zuletzt 39 Prozent der Berufungen Frauen gewesen. dw