IN KÜRZE

Tröstende Worte von Kardinal Marx

von Redaktion

Ministerpräsident Markus Söder hat sich bestürzt über die Angriffe in Halle geäußert. „Das schreckliche Verbrechen in Sachsen-Anhalt macht tief betroffen“, sagte Söder. Bayern stehe fest an der Seite der jüdischen Gemeinden. Zugleich teilte er mit, dass die bayerische Polizei die Bewachung jüdischer Einrichtungen und Synagogen verstärkt habe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit einem kurzfristigen Besuch einer Solidaritätsveranstaltung in einer Berliner Synagoge auf den Anschlag in Halle reagiert. Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb bei Twitter, Merkel habe damit ein „Zeichen der Verbundenheit“ setzen wollen: „Wir müssen uns geschlossen jeder Form von Antisemitismus entgegenstellen.“ Münchens OB Dieter Reiter nahm gestern Abend am Jom-Kippur-Gebet in der Ohel-Jakob-Synagoge teil.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat sich „entsetzt und erschüttert über den feigen Anschlag von Halle“ gezeigt. Die Täter hätten offensichtlich gezielt die Synagoge von Halle ausgesucht, um am höchsten jüdischen Feiertag Blut zu vergießen. „Wir stehen solidarisch an der Seite der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger“, erklärte Marx.

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