Klara Geywitz

von Redaktion

Die 43-jährige Potsdamerin Klara Geywitz gilt als gute Strategin und Zukunftshoffnung der Brandenburger SPD. Seit 2017 gehört sie auch zum Parteivorstand im Willy-Brandt-Haus. Bei der Landtagswahl im September musste sie allerdings einstecken: Dreimal hatte sie ihren Wahlkreis zuvor direkt gewonnen, jetzt flog die Vorsitzende des Innenausschusses aus dem Landtag. Geywitz gilt als zielstrebig, schonungslos ehrlich, aber auch konfliktfähig. Probleme löst sie eher im Hintergrund. In die SPD trat die Diplom-Politologin 1994 ein, von 2008 bis 2013 war sie SPD-Vizevorsitzende in Brandenburg. Von 2013 bis 2017 war Geywitz SPD-Generalsekretärin im Land und wurde auch als mögliche Nachfolgerin von Ministerpräsident Dietmar Woidke gehandelt. Schon häufiger trug man ihr Spitzenämter an, bisher lehnte sie mit Verweis auf die Familie aber stets ab.

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