Gegen zwei Gefängniswärter, die in der Todesnacht des inhaftierten US-Millionärs Jeffrey Epstein im Dienst waren, ist Anklage wegen mutmaßlicher Falschangaben zu Kontrollgängen erhoben worden. In der am Montag bei einem New Yorker Gericht eingereichten Anklageschrift wird den Wärtern vorgeworfen, die vorgeschriebenen Kontrollen der Zelle des prominenten Häftlings in dem Hochsicherheitsgefängnis unterlassen und dies dann mit falschen Dienstprotokollen vertuscht zu haben. Die Angeklagten im Alter von 31 und 41 Jahren hätten ihre Pflicht verletzt, für die Sicherheit des Häftlings zu sorgen, erklärte Bundesanwalt Geoffrey Berman. In der Nacht von Epsteins Tod habe zwischen 22.30 Uhr und 6.30 kein Kontrollgang zu dessen Zelle stattgefunden. Am Morgen des 10. August war der wegen Sexhandels mit minderjährigen Mädchen angeklagte Epstein tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Als offizielle Todesursache wurde Suizid festgestellt. Epstein hätte bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu 45 Jahren gedroht. afp
Prinz Andrew, Herzog von York, soll der Lieblingssohn der Königin sein, stand aber stets im Schatten seines älteren Bruders Charles. Er hatte seit frühester Jugend den Ruf eines Playboys, der mit Schauspielerinnen und Models liiert war. Schnell wurde ihm der Spitzname „Randy Andy“ (etwa: „Geiler Andy“) verpasst. 1986 heiratete er die gelernte Sekretärin Sarah Ferguson („Fergie“). Die beiden hatten sich über Prinzessin Diana kennen gelernt, die zuvor Prinz Charles geheiratet hatte. Mehrere hundert Millionen Zuschauer verfolgten Andrews und „Fergies“ Traumhochzeit in der Londoner Westminster Abbey. Das Paar bekam zwei Töchter, die heute 31-jährige Beatrice und Eugenie (29).
Sarah soll während ihrer Ehe immer wieder Affären gehabt haben. Das Paar ließ sich 1996 scheiden. Bis heute sind die beiden aber eng miteinander befreundet, leben quasi Tür an Tür und machen gemeinsam Urlaub. Bis zuletzt hat „Fergie“ ihren Andrew im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal immer wieder verteidigt. „Andrew ist ein wahrer und echter Gentleman“, twitterte die Herzogin erst kürzlich. Er sei nicht nur pflichtbewusst, sondern immer auch freundlich und gutherzig. dpa