In Bad Tölz findet heuer letztmals ein von der Stadt beauftragtes Feuerwerk statt – da es ein Jahr Vorlauf braucht und schon geplant war. Ab nächstem Jahr dürfen sich die Anwohner auf Licht- und Lasershows freuen. Verbotszonen rund ums Kurhaus, den Tölzer Kalvarienberg und denkmalgeschützte Innenstadtbereiche gibt es bereits. In Wolfratshausen ist Böllern in der Altstadt verboten.
Genauso wie in Schongau. Ohnehin gibt es im Landkreis Weilheim-Schongau zahlreiche Regelungen: Einschränkungen gibt es in Penzberg, Peißenberg, Hohenpeißenberg, Hohenfurch, Böbing und Rottenbuch. Zum Verzicht rufen Weilheim, Oberhausen und Raisting auf.
Einen Appell gibt es auch in Wörthsee (Landkreis Starnberg). In Weßling ruft eine Initiative erneut dazu auf, statt zu böllern um 18 Uhr zu einer Lichterkette aus Kerzen am Weßlinger See zusammenzukommen.
Untersagt ist ab diesem Silvester das Zünden von Böllern und das Abfeuern von Raketen in Erding. Dafür organisiert die Stadt auf dem Schrannenplatz eine Laser-Show und einen Tanz ins neue Jahr.
In der Freisinger Innenstadt ist das Zünden von Feuerwerkskörpern schon seit Jahren ausdrücklich verboten.
Zwei öffentliche Feuerwerke gibt es in Ebersberg: Einmal an Neujahr und 14 Tage zuvor die „Produktschau“ eines Unternehmers auf dem Volksfestplatz. In Vaterstetten hat man sich gegen ein Verbot ausgesprochen.
In Garmisch-Partenkirchen wurde beschlossen, keine öffentlichen Feuerwerke mehr in Auftrag zu geben und öffentliche Plätze für professionelles Feuerwerk nicht mehr zur Verfügung zu stellen. In Murnau gilt zum Jahreswechsel ein Abbrennverbot im Ober- und Untermarkt sowie Am Eichholz.
Anders sieht es in Dachau aus. Außer am Schloss darf überall geböllert werden.
Per Allgemeinverfügung hat der Stadtrat in Miesbach Markt- und Stadtplatz zur böllerfreien Zone erklärt. Die fünf Bürgermeister im Tegernseer Tal riefen Bürger und Gäste dazu auf, von der Silvester-Knallerei die Finger zu lassen. In Rottach-Egern wurde für den sensiblen Bereich des Landschaftsschutzgebiets um die Sutten erstmals ein konkretes Verbot für das Abfeuern jeglicher Böller und Raketen erlassen.
Im Kreis München ist die Gemeinde Haar Vorreiter. Seit 2000 wird dort ein öffentliches Feuerwerk veranstaltet. Auch in Höhenkirchen-Siegertsbrunn wird es so gehandhabt und heuer erstmals auch in Brunnthal.
In Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) organisieren Privatleute eine öffentliche Lasershow und rufen die Bevölkerung auf, sich anzuschließen. Organisatorin Irmgard Gaul sagt: „Die Luftverschmutzung und die Unmengen Müll waren in Olching letztes Jahr extrem. Dagegen müssen wir etwas tun.“ In Puchheim wird ein zentrales Feuerwerk abgebrannt.
Böllern auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim ist dieses Silvester verboten. Das Verbot gilt zunächst für ein Jahr.
Schon seit gut zehn Jahren gilt in Wasserburg eine Verordnung für die Silvesternacht mit Böllerverbot für die gesamte Altstadt in der Innschleife und für die Innbrücke. Verboten ist Pyrotechnik, die ausschließlich auf die Knallwirkung setzt.
In Neubeuern ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Bereich des Marktplatzes, der Schule Schloss Neubeuern und in den Ortskernen von Altenbeuern und Altenmarkt untersagt.
In Bad Aibling und Prien gibt es kein Verbot. Es wird an einen verantwortungsvollen Umgang appelliert. pp