Friedrich Merz: An der Basis wird der 64-Jährige zwar umjubelt, aber die Zahl der Merz-Fans in der Bundestagsfraktion ist deutlich gesunken. Merz arbeite entgegen seiner Versprechen zu wenig mit. Er selbst sieht sich als jemand, der der Union neues Profil geben kann, speziell in der Abgrenzung zur AfD. Merz will, das ist klar. Einen hochkarätigen Job in der Finanzbranche hat er aufgegeben.
Armin Laschet: Für viele Parteifunktionäre ist der NRW-Ministerpräsident jetzt der heißeste Favorit auf den Posten des Vorsitzenden und damit für die Kanzlerkandidatur. Aber ist er es auch für die Basis? Der liberale Laschet würde ein „Weiter so“ der CDU bedeuten, was viele nicht wollen. Gleichwohl verfügt der 58-Jährige mit der NRW-CDU über eine Hausmacht. Mit ihm wäre Schwarz-Grün einfacher. bms