Iran/USA
Offiziell führen die beiden Staaten seit der Iranischen Revolution 1979 keine diplomatischen Beziehungen. In den Hinterzimmern der Sicherheitskonferenz könnte man sich durchaus treffen, vielleicht unter Vermittlung der Europäer. Die jüngsten Entwicklungen sind alarmierend: Nachdem General Soleimani im Januar gezielt von einer US-Drohne getötet wurde, reagierte der Iran mit Vergeltungsschlägen.
Großbritannien
Der Brexit ist durch, doch es gibt auch in Sachen gemeinsamer Verteidigung viel zu besprechen. Wie könnte eine gemeinsame Sicherheitspolitik aussehen? Die EU plädiert für eine „intensive Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik“.
Frankreich/Deutschland
Wie sieht das Sicherheitskonzept der Zukunft aus? Frankreich verfügt über Atombomben und fordert von seinen Nachbarn größere Unabhängigkeit von den USA. Im Gegenzug für den Schutz durch Frankreich soll Deutschland mehr Geld für die gemeinsame Verteidigung und mehr Soldaten für Auslandseinsätze beisteuern.
Sahelzone
Gerade hat Entwicklungsminister Müller (CSU) mehr Geld für die afrikanische Sahelzone in Aussicht gestellt. Hinter der Krise stehen Konflikte um Wasser und Weideland. „Wenn nichts bleibt und keiner einen Job bekommt, dann schließen sich die Jungen für einen Dollar Sold den Terrorgruppen Boko Haram und dem IS an“, erklärte Müller.
Naher Osten
Seit Jahren einer der Top-Krisenherde. Zur Konferenz haben sich Mohammad Ashraf Ghani (Afghanistan) und die Außenminister Jemens, des Iraks und Irans angekündigt.
China
Zwei große Themen stehen auf der Agenda: das Corona-Virus, wo China eigene Konzepte vorstellt. Und der Handelskrieg mit den USA, der mit einer Halbierung der gegenseitigen Strafzölle gemildert werden soll.
Der Ukraine-Komplex
Seit Russland die Krim annektiert hat, sind die deutsch-russischen Beziehungen belastet. Für die Siko kündigt Ministerpräsident Markus Söder an, dass Bayern mit Russland stärker zusammenarbeiten wolle. mb