REAKTIONEN

von Redaktion

„Solche Wahnsinnstaten geschehen nicht im luftleeren Raum, sie wachsen in einem vergifteten gesellschaftlichen Klima.“

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU)

„Wir werden alles Menschenmögliche tun, um unser gewachsenes Miteinander zu halten. Wir lassen eine Zerstörung nicht zu.“

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD)

„Wir dürfen uns nicht an solche Taten gewöhnen.“

Grünen-Chef Robert Habeck

„Der Feind steht rechts! Er träufelt sein Gift in unsere Gemeinschaft. Wir müssen kämpfen!“

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)

„Wer Rassismus und Ausländerfeindlichkeit sät, der muss auch damit rechnen, dass daraus brutale Gewalt erwächst.“

Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

„Das Milieu von Taten wie in Hanau wird ideologisch genährt von Faschisten wie Höcke.“

Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt

„Rassismus ist ein Gift, der Hass ist ein Gift. Und dieses Gift existiert in unserer Gesellschaft. Und es ist schuld an schon viel zu vielen Verbrechen. Von den Untaten des NSU über den Mord an Walter Lübcke bis zu den Morden von Halle.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

„Ich stehe in diesem Kampf für unsere Werte und den Schutz unserer Demokratien an der Seite von Bundeskanzlerin Merkel.“

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron

„Zu lange ist die Gefahr durch den wachsenden Rechtsextremismus verharmlost und vernachlässigt worden. Polizei und Justiz scheinen zudem häufig auf dem rechten Auge eine Sehschwäche zu haben. Das rächt sich jetzt.“

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden

„Die vergangenen Jahre sind nicht nur von einem Aufschwung der AfD gekennzeichnet. Das Spektrum, das offen im Neonazismus angesiedelt ist und latent gewaltbereit ist, hat zugenommen.“

Sabine Leutheusser- Schnarrenberger (FDP), Bundesjustizministerin a.D.

„Die brutalen und menschenverachtenden Taten in Hanau lassen uns alle fassungslos zurück.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU)

„Zu lange wurde in Deutschland die Bedrohung gegen uns alle vor allem von Rechts nicht ernst genommen, wie wir seit NSU wissen.“

Imam Benjamin Idriz, Islamische Gemeinde Penzberg

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