Die Zahl der weltweit am Coronavirus infizierten Personen ist bis gestern Abend auf 122 356 gestiegen. Darunter sind rund 66 300, die bereits wieder genesen sind. Die Zahl der Toten stieg auf 4550. In Deutschland waren bis gestern Abend 1908 Menschen positiv getestet. Davon stammen laut Robert-Koch-Institut 366 Fälle aus Bayern. In München stieg die Zahl um 20 auf 88.
Im Kreis Heinsberg (NRW) ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben – es ist der dritte bekannte Todesfall in Deutschland. Der Patient ist im Heinsberger Krankenhaus gestorben. Der 73-Jährige war Dialysepatient mit schweren Vorerkrankungen.
Um das Risiko einer Infektion für Senioren zu verringern, hat Frankreich Besuche in staatlichen Altersheimen und Pflegeeinrichtungen verboten. Auch von Besuchen in privaten Einrichtungen werde abgeraten, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Heime wurden angewiesen, den Kontakt der Senioren mit Angehörigen auf anderen Wegen aufrecht zu erhalten.
Erste klinische Tests für einen Impfstoff gegen das Coronavirus finden nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts noch in diesem März in den USA statt. In Deutschland sei mit dem Beginn erster klinischer Prüfungen im Sommer bis Herbst dieses Jahres zu rechnen, sagte Instituts-Präsident Klaus Cichutek bei Bayern 2.
Italien ordnet weitere drastische Maßnahmen an und schließt Bars und Restaurants sowie fast alle Geschäfte. Nur Lebensmittelläden und Apotheken seien weiter geöffnet, erklärte Premierminister Giuseppe Conte. Alle nicht notwendigen Geschäftsaktivitäten müssten eingestellt werden.
Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft die an Deutschland grenzenden französischen Gebiete Elsass und Lothringen als Virus-Risikogebiet ein. Auch die Region Champagne-Ardenne, die eine Grenze mit Belgien teilt, gelte als Risikogebiet.
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hält die Corona-Krise für völlig übertrieben und für eine Erfindung der Medien. Das Coronavirus sei eine „Fantasie“, die von den Medien weltweit verbreitet werde, sagte der Rechtspopulist in Miami.
Die EU-Kommission hat die ersten vier Fälle von Corona-Infektionen unter ihren rund 32 000 Beschäftigten registriert. Drei weitere Mitarbeiter warteten noch auf Testergebnisse, hieß es in einer internen Email.