Dietmar Hopp, der zu 80 Prozent an der Tübinger Pharmafirma CureVac beteiligt ist, ist zuversichtlich, dass schon bis zum Herbst ein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar sein kann – rechtzeitig vor der nächsten Welle erneuter Infektionen. Gegenüber Sport 1 erklärte Hopp, es hänge auch vom Paul-Ehrlich-Institut, dem Bundesinstitut für Impfstoffe ab. „Es müssen ja erst mal Tests gemacht werden an Tieren und dann an Menschen.“ Hopp hatte das Ansinnen von US-Präsident Donald Trump abgelehnt, für rund eine Milliarde US-Dollar den Impfstoff exklusiv an die USA zu verkaufen. „Für mich ist das selbstverständlich, es kann gar nicht sein, dass eine deutsche Firma den Impfstoff entwickelt und dieser in den USA exklusiv genutzt wird. Das war für mich keine Option“, sagte Hopp, der auch Mäzen der TSG Hoffenheim ist und zuletzt von Ultras in den Stadien beschimpft worden war. Die Europäische Kommission will CureVac bis zu 80 Millionen Euro für die Entwicklung zuschießen. „Die EU hat deren Forschung früh unterstützt und wird nun wieder finanziell helfen“, twitterte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen