CORONA IN KÜRZE

Webinar für Herzpatienten

von Redaktion

Kann man sich noch in ein Krankenhaus trauen – oder muss man damit rechnen, sich dort mit dem Coronavirus anzustecken? Diese Sorge treibt derzeit viele Patienten um. Dabei hat man in den Häusern längst Maßnahmen ergriffen, um das zu verhindern. So würden zum Beispiel im Klinikum rechts der Isar an allen Eingängen Kontrollen durchgeführt, wie eine Klinik-Sprecherin erklärt. Allen Patienten werde beim Betreten des Hauses die Körpertemperatur gemessen. Hat ein Patient Fieber, werde dies „umgehend in der Notaufnahme abgeklärt“. Zudem erhalte jeder Patient einen Mund-Nasen-Schutz. Einen solchen müssen auch alle Mitarbeiter tragen. Diese müssen zudem zweimal täglich ihre Körpertemperatur kontrollieren. Das Personal habe Hygieneschulungen erhalten. Und: Im Klinikum würden „Covid-19-Patienten in speziell ausgewiesenen Stationen behandelt, sodass nicht-infizierte Patienten keinerlei Kontaktpunkte haben.“ Das Klinikum habe eine Telefon-Hotline für Mitarbeiter eingerichtet. Wer Risikokontakte hatte, kann so schnell einen Termin für einen Test vereinbaren. Bisher habe sich „eine geringe Zahl von Mitarbeitern infiziert, fast alle davon im privaten Umfeld“.  ae

Viren, die wie Sars-CoV-2 schwere Atemwegserkrankungen auslösen, seien eine „besondere Herausforderung für das kardiovaskuläre System“, warnt Prof. Horst Sievert, Leiter des CardioVasculären Centrums Frankfurt. Ist die Herzfunktion bereits eingeschränkt, könne eine Lungenentzündung diese verschlechtern – und zu einer akuten Herzinsuffizienz führen. Bei Patienten mit verengten Herzkranzgefäßen könne es zum Herzinfarkt kommen. Umso wichtiger sei es für Patienten, sich zu informieren. Fragen an Prof. Sievert und andere Experten können Sie heute ab 17 Uhr in einem „Webinar“ stellen. Für die Teilnahme ist eine Registrierung erforderlich – im Internet unter www.cvcfrankfurt.de.  ae

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