Ein Operations-Roboter bietet neue Chancen

von Redaktion

Wie kann man den Gelenkersatz noch sicherer machen? Daran feilen die Spezialisten auch mithilfe modernster Technik. So wird im Uniklinikum rechts der Isar ein OP-Roboter genutzt. „Er unterstützt uns Ärzte beim Einsetzen von künstlichen Knien“, sagt Professor von Eisenhart-Rothe. „Die neue Technik ermöglicht es uns, noch gewebeschonender, präziser und genau auf die individuelle Anatomie des Patienten abgestimmt zu operieren. Entscheidend dabei ist: Der Roboter macht nichts von alleine. Er verfolgt beim Bearbeiten der Knochen minutiös den zuvor errechneten Plan und schaltet sich sofort ab, falls der Operateur davon abzuweichen droht. Das verhindert unter anderem Band- und Gefäßverletzungen.“ Gleichzeitig hilft der OP-Roboter dabei, die natürliche Beinachse besser zu berücksichtigen. Er setzt die Prothese exakt im gewünschten Neigungswinkel ein, die Achsabweichung beträgt maximal 0,5 Grad. „Das ist wichtig, um eine optimale Funktion zu erzielen“, sagt von Eisenhart-Rothe.

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