PRESSESTIMMEN

von Redaktion

Die US-Tageszeitung zu Harris: „Mit der Nominierung von Kamala Harris (…) hat Joseph R. Biden Jr. eine bahnbrechende Entscheidung getroffen, indem er eine nicht-weiße Frau auswählte, die Vizepräsidentin und möglicherweise eines Tages eine Nachfolgerin im Weißen Haus werden soll. Trotzdem hat Mr. Biden auf gewisse Weise auch eine konventionelle Wahl getroffen: eine Senatorin zu wählen, die ein Gleichgewicht der Generationen und der Geografie auf das Ticket der Demokraten bringt und seine Mitte-Links-Politik in Zeiten eines zunehmenden Wandels der Partei teilt.“

Die zweitgrößte US-Tageszeitung schreibt: „Bidens Entscheidung ist besonders wichtig, weil er mit 78 Jahren am Tag der Vereidigung der älteste Präsident wäre. (…) Amerikaner, die Mr. Biden auf seiner Wahlkampftour beobachtet haben, (…) sind schlau genug zu wissen, dass sie bei einem Votum für Mr. Biden auch dessen Running Mate als möglichen Präsidenten wählen.“

Die Tageszeitung aus Washington zu Harris: „Es ist ein Plus für die Nation, dass die qualifizierte Person, für die sich Mr. Biden nach einem recht langen Prozess entschieden hat, auch – wie von ihm versprochen – eine Frau ist und eine nicht-weiße Frau, die Tochter einer Mutter aus Indien und eines Vaters aus Jamaika. Sie sieht sich als Afroamerikanerin und wäre damit die erste Frau und die erste schwarze Frau im Amt des Präsidenten oder Vizepräsidenten. Es ist an der Zeit.“

Die britische Tageszeitung kommentiert: „Ähnlich wie Barack Obama während der Großen Rezession bräuchte Joe Biden jemanden im Weißen Haus, der bereit ist, die Aufgaben zu erledigen, für die der Chef zu beschäftigt ist. Doch Biden wählte keinen anderen Biden, sondern einen anderen Obama: Eine Person, die die Zukunft eines Landes von Einwanderern repräsentiert und tief verwurzelt ist in der harten Arbeit, das Unrecht in Amerika zu beheben.“

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: „Kamala Harris ist eine gute Wahl. Joe Biden, der demokratische Herausforderer von Präsident Trump, ist auf Nummer sicher gegangen. Sollte er im November der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden, wäre eine Vizepräsidentin Harris jederzeit in der Lage, dieses Amt ebenfalls zu übernehmen, sollte sie für den schon recht betagten Biden unvorhergesehen einspringen müssen.“

Die Schweizer Neue Zürcher Zeitung: „Biden/Harris: So wird das Ticket der amerikanischen Demokraten für die Wahlen im November lauten. Kurzfristig hat sich Biden mit der heiklen Entscheidung gut aus der Affäre gezogen. Längerfristig wird sich jedoch erst noch zeigen müssen, aus welchem Holz seine politische Partnerin geschnitzt ist.“

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