CORONAVIRUS

Scholz will Vorteile für Geimpfte Herrmann: Beim Breitensport lockern Briten-Variante schon bei 46 Prozent

von Redaktion

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) ist für eine zügige Aufhebung der Corona-Beschränkungen für Geimpfte. Da Studien nahelegen, dass Geimpfte andere nicht mehr anstecken, müsse man diskutieren, „welche Beschränkungen für diese Gruppe wegfallen können“, sagte Scholz der Süddeutschen Zeitung. Der Impf-Nachweis könne wie ein negativer Schnelltest genutzt werden. Demnach könnten Geimpfte Theater, Kinos, Sportanlagen oder Biergärten besuchen, ohne einen tagesaktuellen Test vorlegen zu müssen.  dpa

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) plädiert für einen vorsichtigen Wiedereinstieg in den Breitensport. Er könne sich vorstellen, dass zunächst kontaktfreie Sportarten wie Golf oder Tennis an der frischen Luft ausgeübt werden können, sagte Herrmann. „Wir müssen jetzt wirklich vorankommen, zumindest die ein oder anderen Angebote zu lockern.“ Sport sei gerade für Kinder und Jugendliche wichtig – gesundheitlich wie sozial. Zudem könne Sport die Widerstandsfähigkeit gegen das Coronavirus erhöhen. Trainer und Übungsleiter im Breitensport sollten ähnlich wie Lehrer bevorzugt geimpft werden.  dpa

Die Verbreitung der britischen Corona-Variante in Deutschland hat laut Robert-Koch-Institut (RKI) weiter zugenommen. Ihr Anteil betrage inzwischen rund 46 Prozent, hieß es am Mittwoch. Vor rund einem Monat hatte das RKI den Anteil der Mutante noch auf sechs Prozent beziffert. Weitere Varianten, die etwa in Südafrika und Brasilien zirkulieren, spielen laut RKI hierzulande bislang eine untergeordnete Rolle.  dpa

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