Ostbeauftragter wirbt für Söder

von Redaktion

Die K-Frage der Union nähert sich der Entscheidung. Immer mehr Politiker äußern ihre Präferenzen. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung und sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz spricht sich für Markus Söder (CSU) als Kanzlerkandidaten aus. Die Beliebtheitswerte von CDU-Bundeschef Armin Laschet lägen weit hinter denen Söders zurück, sagte der Chemnitzer Abgeordnete der „Sächsischen Zeitung“: „Das muss man schlichtweg zur Kenntnis nehmen und dann entsprechend agieren.“ Die Zustimmung für Söder sei nachhaltig – in Bayern und auch darüber hinaus. „Wenn bei Wahlen eine gute Programmatik und ein beliebter Kandidat zusammenkommen, ist das immer hilfreich.“

Dagegen kommt ausgerechnet aus Bayern Widerspruch. Der ehemalige Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) stört sich vor allem an der großen Nähe Söders zur Kanzlerin. „Die Menschen in unserem Land wollen kein ,Weiter so‘, sondern Antworten darauf, wie wir die Herausforderungen der gegenwärtigen Krise und die großen Zukunftsfragen lösen wollen“, sagte der Vorsitzende der Mittelstandsunion in Bayern . „Sie wollen jetzt kein Merkel 2.0. Ich befürchte sogar, dass viele dann lieber ein Baerbock 1.0 bevorzugen“, sagte Pschierer.

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