Keine Angst vor den Münchnern

von Redaktion

Klaus Götzl ist Tourismus-Chef von Starnberg. Die Sorge, nächste Woche von „Corona-Touristen“ aus München überrannt zu werden, weil die Biergärten schon offen haben, in der Landeshauptstadt aber nicht, sieht er entspannt: „Wir haben diesen Ansturm aus München ja schon in der ganzen letzten Zeit“, sagt er. „Doch bislang drängeln sich die Leute an den To-go-Ständen ohne Abstand und ohne Registrierung. Die Wirte haben Hygiene-Konzepte und können im Infektionsfall die Kontakte nachverfolgen.“ Insofern sieht Götzl in der Öffnung der Biergärten eine Verbesserung. In ersten Tests habe die Gäste-Registrierung mit der Luca-App schon gut funktioniert. „Sobald das Gesundheitsministerium sein Okay gibt, können wir mit der App loslegen“, sagt Götzl. Zudem hoffen die Starnberger, den Ansturm mit dem „Ausflugsticker“ etwas steuern zu können: Auf der Internetseite www.starnbergammersee.de findet man Hinweise, ob etwa der Strand in Percha überfüllt ist und es weniger überlaufene Ausflugsziele gibt.  kr

Artikel 5 von 5