E-Bike-Verkauf stieg um 65 Prozent

von Redaktion

Der Fahrradhandel boomt. Laut dem Verband des deutschen Zweiradhandels – kurz: vdz – mit Sitz in Bielefeld stieg der Umsatz der Radlbranche deutschlandweit vom Jahr 2019 auf das Jahr 2020 um 35 Prozent.

Noch deutlicher fiel das Plus bei Elektro-Bikes aus: 65 Prozent mehr nahmen die Händler im Vergleich zum Vorjahr ein.

Das Umsatz-Plus ist sowohl auf mehr als auch auf hochwertigere Käufe zurückzuführen: 30 Prozent mehr E-Bikes, 19 Prozent mehr konventionelle Räder wurden verkauft. Das durchschnittliche verkaufte E-Bike kostete 2975 Euro, für ein klassisches Fahrrad nahmen Käufer im Schnitt 630 Euro in die Hand. „Der Trend zu höherwertigen Rädern hält an“, konstatiert der Handelsverband.

Nicht nur Neukäufe sorgten für einen Umsatz-Zuwachs. Ein Plus von 16 Prozent verzeichneten die Werkstätten 2020 im Vergleich zum Vorjahr.

Der Handelsverband führt die positive Entwicklung der Branche auf mehrere Faktoren zurück: Das sonnige und trockene Frühjahr habe das Geschäft beflügelt. „Viele Menschen hatten sehr viel Zeit für Freizeitaktivitäten“, und zudem einen „Nachholbedarf“ durch den Lockdown. Der allgemeine Trend hin zum Elektrorad sei ungebrochen, genauso wie die generelle Verkehrswende.

Der vdz beruft sich bei seinen Statistiken auf die Marktdaten von 3800 Händlern in Deutschland. Zahlen für das bisherige Geschäftsjahr 2021 liegen laut Handelsverband Zweirad noch nicht vor. Laut Pressemitteilung hält der Verband „die Nachfrage für 2021 für etwas geringer, oder ähnlich der im ,Megajahr’ 2020“. Umfragen unter einigen Händlern zufolge ist der Umsatz hingegen noch weiter gestiegen. So oder so werde „der Fahrradhandel auf hohem Niveau“ bleiben, schreibt der vdz.    dst

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