Einkaufen ohne Maske

von Redaktion

Niedrige Inzidenz: Sachsen lockert ab Freitag

Dresden – Sachsen beendet ab Freitag im gesamten Bundesland die Maskenpflicht in Supermärkten und im Einzelhandel. Nach der neuen Corona-Schutzverordnung soll in allen Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter zehn die Maskenpflicht beim Einkaufen entfallen, wie Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) gestern in Dresden ankündigte. Da die Inzidenz in allen sächsischen Landkreisen unter zehn liegt, fällt die Maskenpflicht beim Einkaufen im gesamten Bundesland weg.

„Wenn Sie einkaufen gehen, brauchen Sie keine Maske mehr aufsetzen, wenn die Inzidenz unter zehn ist“, sagte Köpping. Im öffentlichen Nahverkehr und bei Arztbesuchen müssten aber weiter Masken getragen werden. Außerdem müssen sich Menschen in Sachsen nicht mehr anmelden, bevor sie im Impfzentrum eine Corona-Impfung erhalten können. Zu jeder Zeit könnten die Bürger nun zum Impfen kommen, ohne sich vorher anzumelden, sagte Köpping.

In Deutschland sind inzwischen 43 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen Corona geimpft. Unter den Bundesländern liegt Bremen mit einem Anteil von 67,8 Prozent mindestens einmal geimpfter Menschen weiter an erster Stelle; bei den vollständig Geimpften behauptet das Saarland mit 47,2 Prozent seinen Spitzenplatz. Nur Sachsen hat die 50-Prozent-Marke bei den Erstgeimpften bislang nicht erreicht (49,9). In Bayern sind inzwischen knapp 57 Prozent der Menschen mindestens einmal geimpft.  dpa

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