NACHTLEBEN

Zur Party nach Salzburg

von Redaktion

Nicht nur der Bär, auch der Bayer steppt in Salzburg. Während Clubs und Discos in Bayern noch geschlossen sind, dröhnt in Österreich schon seit Juni die Musik. Das lockt auch viele Menschen aus der Grenzregion ins Salzburger Nachtleben. „Es kommen auffallend viele Deutsche und Bayern zu uns“, sagt Inge Grubinger, Inhaberin des „SodaClub“ in Salzburg. Hier läuft vor allem elektronische Musik. Besucher aus dem Nachbarland wären zwar schon immer viele gekommen, sagt die Chefin, besonders wenn ein bekannter DJ auflegt, doch der Zulauf hat sich in den letzten Wochen eindeutig verstärkt. Wer feiern will, muss beim Betreten des Clubs einen negativen PCR-Test vorlegen oder seine Impfung nachweisen.

Allgemein sei die Stimmung gut und der Andrang riesig, sagt Grubinger. „Jetzt wird wieder bis 5 Uhr gefeiert.“ Wenn sie bei der Öffnung um 22 Uhr vor ihren Club schaut, würden schon viele Feierfreudige in der Schlange stehen. Und da die Discos aktuell nur zu 75 Prozent ausgelastet sein dürfen, würden manche sogar bis 3 Uhr auf ein Okay vom Türsteher warten.

Viel los ist auch in der Salzburger „Watzmann Cultbar“. Laut Inhaber Thomas Schörkhuber sogar mehr als vor Corona. „Die Stimmung ist viel besser als früher, die Leute feiern ausgelassener“, sagt er. Während der Zwangsschließung hat er die Terrasse renovieren lassen und er öffnet jetzt schon ab 18 Uhr. Mit Reservierungsanfragen wird Schörkhuber momentan überhäuft. Viele Anrufe kämen auch aus Deutschland und die Anrufer wären oftmals sehr enttäuscht, sagt er, wenn er keinen Platz mehr frei hat. LARA LISTL

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