Die SMS-Affäre: Darum geht es

von Redaktion

Die Ermittler sitzen seit Monaten auf einer Schatztruhe – dem sichergestellten Handy eines Vertrauten von Sebastian Kurz. Von den vom Besitzer gelöschten, aber von den Spezialisten der Staatsanwaltschaft wiederhergestellten 300 000 Chats sollen erst 100 000 ausgewertet sein. Immer wieder gelangen einzelne kompromittierende Nachrichten in die Öffentlichkeit, die Kurz als illoyal, herablassend und vor allem an seinem Fortkommen interessiert zeigen. „Das stört den Arsch sicher am meisten“, soll er über einen hohen ÖVP-Freund getippt haben. Einer der Vorwürfe: Kurz soll an einem Deal mit einem österreichischen Medienhaus beteiligt gewesen sein. Er soll ab April 2016 als damaliger Außenminister daran mitgewirkt haben, mit durch Steuergelder finanzierten Inseraten Einfluss auf redaktionelle Inhalte zu nehmen. Angeblich auch mit beeinflussten Umfragen.

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