Was man über D-Mark und Euro noch wissen sollte

von Redaktion

Deutschland ist eines von sechs Ländern, die sowohl nationale Banknoten als auch Münzen unbefristet umtauschen. Auch in Österreich, Estland, Lettland, Litauen und Irland muss niemand befürchten, dass die Altwährung irgendwann wertlos ist. In allen anderen Ländern der Euro-Zone ist die Umtauschfrist für Münzen abgelaufen. Auch Noten können in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Spanien und Zypern nicht mehr gewechselt werden. In den Niederlanden endet die Frist 2032, in Portugal in zwei Monaten.

Die durchschnittliche Lebensdauer kleinerer Euro-Noten beträgt 18 Monate. Scheine im Wert von fünf, zehn oder 20 Euro, die oft den Besitzer wechseln, haben sich dann abgenutzt und müssen ersetzt werden. Größere Noten,die oft nur zur Aufbewahrung genutzt werden, halten länger.

Das kleinste Zahlungsmittel überhaupt dürfte den Deutschen erhalten bleiben: der Cent. Auch wenn ein Verzicht regelmäßig diskutiert wird, sieht Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann „keinen Grund, die kleinen Münzen abzuschaffen, solange der Einzelhandel Preise mit 98 oder 99 Cent macht“. Außerdem hält er den Umgang mit dem Cent für „eine Frage der Wertschätzung. Es gibt sehr viele Leute in diesem Land, die auf den Cent angewiesen sind.“  mb

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