Grenzschützer beschimpfen Russen – alle tot

von Redaktion

Kiew – 13 ukrainische Grenzschützer haben sich auf der Schlangeninsel (Zmiinyi) im Schwarzen Meer offenbar geweigert, sich zu ergeben. Die russische Marine eröffnete daraufhin das Feuer, alle Grenzschützer sollen tot sein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi sprach am Donnerstagabend von einem heldenhaften Tod.

Sollte sich das Drama so zugetragen haben, hat es tatsächlich das Zeug zum Helden-Mythos. Die sogenannte Schlangeninsel im Schwarzen Meer ist eine der wenigen Inseln, die die Ukraine besitzt. Sie ist vor allem für Anrechte auf Bodenschätze im Meer strategisch wichtig. Und es war eine Einheit des Grenzschutzes dort stationiert. Bei der Eroberung der Insel durch die russische Marine sollen sich unglaubliche Szenen abgespielt haben. Audioaufnahmen, die nicht endgültig verifiziert sind, sind Zeugnis der letzten Momente im Leben der Soldaten.

Zu hören ist ein russischer Marine-Soldat, der die Ukrainer zur Kapitulation auffordert. „Ansonsten werde ich das Feuer eröffnen.“ Nach kurzer Zeit ist die Stimme eines Mannes zu hören, auf ukrainischer Seite. „Das war es“, sagt er mit gedämpfter Stimme. Ein Mann fragt: „Soll ich ihm sagen, dass er sich f***** soll?“ Es folgt an das russische Kriegsschiff ein: „F*** dich!“ Dann schießen die Russen. Ein Soldat dreht noch ein kurzes Video, als die ersten Treffer einschlagen. Dann reißt das Video ab.

Selenskyj erklärte, die Soldaten seien tot, weil sie sich nicht ergeben wollten. „Auf unserer Insel Zmiinyi, die wir bis zum Schluss verteidigten, starben alle Grenzsoldaten heldenhaft. Aber sie haben nicht aufgegeben. Sie alle werden posthum mit dem Titel ‚Held der Ukraine‘ ausgezeichnet. Möge das Andenken an diejenigen, die ihr Leben für die Ukraine gegeben haben, ewig leben.“ Russland dementierte diese Version und erklärte, über 80 Soldaten hätten sich ergeben.

Die Schlangeninsel war lange zwischen Rumänien und der Ukraine umstritten. Der Territorialstreit wurde damals aber friedlich beigelegt.  wha

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