Bürokratie bremst Auszahlung der Spendengelder für Flutopfer

von Redaktion

Die Solidarität mit den Flutopfern im Ahrtal war groß: 584 Millionen Euro haben die Deutschen für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe gespendet. Doch viele dieser Spendengelder sind in der Region noch gar nicht angekommen, wie das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ berichtet. Recherchen ergaben, dass beispielsweise bei den Maltesern und den Johannitern noch fast 70 Prozent aller gesammelten Spenden nicht ausgezahlt wurden. Das liegt auch an der Bürokratie: Denn das Prinzip der Nachrangigkeit schreibt vor, dass erst die Versicherungen am Zug sind, dann kommen die Zuschüsse von Bund und Ländern – erst danach können die Spendenorganisationen auszahlen.

Artikel 2 von 4