Pech mit den Vorfahren

von Redaktion

Charles I. und II. kein royales Ruhmesblatt

London – Der neue König wird seinen Taufnamen beibehalten und sich weiter Charles oder Karl III. nennen – obwohl er das nicht müsste und der Name familienhistorisch belastet ist. Charles I., der 1625 mit erst 24 Jahren die Krone übernahm, war von der Idee des Gottesgnadentums überzeugt – und setzte sich ein ums andere Mal über die Beschlüsse des Parlaments und dessen Rechte hinweg. Das bekam ihm nicht gut. Trotz einiger Warnschüsse, etwa die Hinrichtung seines wichtigsten Beraters Earl of Strafford, blieb er bei seiner Linie – und wurde 1649 wegen Hochverrats enthauptet. Sein Sohn Charles II. regierte etwas weltläufiger, war aber ebenfalls ein Freund des Gottesgnadentums und löste mehrfach das Parlament auf. Zudem schätzte er das sinnenfreudige Leben seines Vetters, des Sonnenkönigs Ludwig XIV. aus Frankreich – was ihm viele illegitime Kinder einbrachte. 1683 überlebte Charles II. ein Mordkomplott, 1685 starb er an einem Schlaganfall. Seine bekanntesten Nachkommen sind Diana, Princess of Wales, und Camilla, die Herzogin von Cornwall – die Ehefrauen des künftigen Charles III. kna

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