Erzwungener Fortschritt

von Redaktion

Weilheim – Viele klagten darüber. Doch Maximilian Gebhard, Lehrer für Mathematik und evangelische Religion an der Realschule Weilheim, fand den Digitalunterricht gar nicht so schlimm: Schon von der ersten Woche an hat er digitale Hausaufgaben erstellt und auf Videounterricht umgestellt. Die Digitalisierung der Schulen ist der große Fortschritt, der ohne die leidige Pandemie nicht erfolgt wäre. Ganz möchte Gebhard auch jetzt nicht darauf verzichten. Er hat ein ganzes Arsenal an Erklärvideos produziert – diese Woche erst hat er an die Zehntklässler Mathematik-Prüfungsaufgaben versandt, die er digital vorgerechnet hat. Der Vorteil: Die kann man so lange abspielen, bis es auch der letzte Schüler verstanden hat.

Die Maske hat Gebhard abgesetzt, sobald es erlaubt war. Er findet Unterricht, bei dem die Schüler die Mimik des Lehrers nicht sehen, schwierig. Denn so viel ist klar: „Am liebsten stehe ich doch vor der Klasse im Live-Unterricht.“ dw

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