Warten auf „The Big One“

von Redaktion

Auch Kalifornien droht ein großes Erdbeben

München – Bis heute gilt das Erdbeben von San Francisco in Kalifornien als eine der größten Naturkatastrophen der USA. Am 18. April 1906 legte das Beben mit einer damals nur schätzbaren Stärke von 7,8 die Stadt in Trümmer. 300 Menschen starben. Erst 1908 wurde die San-Andreas-Verwerfung als Ursache benannt. Die pazifische Platte driftet hier an der nordamerikanischen vorbei. Die Verwerfung ist oberirdisch als 1300 Kilometer langer Graben zu sehen. Los Angeles liegt auf der pazifischen Platte, San Francisco auf der amerikanischen. Schon bald könnte Kalifornien wieder ein schweres Beben treffen, ein „The Big One“, wie der Amerikaner sagt. Experten des südkalifornischen Erdbebenzentrums rechnen zu 99,7 Prozent damit – bis spätestens 2038. Besonders hoch ist die Gefahr für Los Angeles. Dort gab es seit 300 Jahren kein großes Beben mehr, statistisch viel zu lange. Kleine Beben gibt es in Kalifornien ständig. Während die Wolkenkratzer sicher sind, gilt das für viele kleinere Bauten nicht.  wha

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