Ein Handschlag und eine Gegeneinladung

von Redaktion

China will Zusammenarbeit mit Russland ausweiten – Japans Ministerpräsident in Kiew

Moskau/Kiew – Im Zeichen des Ukraine-Kriegs rücken China und Russland enger zusammen. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping traf am Dienstag im Kreml den russischen Präsidenten Wladimir Putin, um über den Krieg sowie den Ausbau der strategischen Partnerschaft zu sprechen. Putin und Xi Jingping begrüßten sich per Handschlag. Schon zuvor hatte Chinas mächtigster Mann den russischen Ministerpräsidenten Michail Mischustin sowie Putin zu einem Gegenbesuch in Peking eingeladen.

Bei dem Treffen im Kreml ist nach Regierungsangaben die Unterzeichnung von zwei großen Abkommen zum Ausbau einer „allumfassenden Partnerschaft“ und „strategische Zusammenarbeit“ geplant. „Ich bin überzeugt, dass sich unsere vielseitige Zusammenarbeit zum gegenseitigen Wohle weiter verstärken wird“, sagte Putin. Die „wachsende Nachfrage“ Chinas nach Energie werde Russland befriedigen können. Xi sagte seinerseits, er wolle „die Abstimmung“ zwischen beiden Ländern verstärken. Der Staatsbesuch folge einer „historischen Logik“. Xi nannte China und Russland „große Nachbarmächte“. Laut Kreml stehen auch Fragen der militärisch-technischen Zusammenarbeit auf dem Programm. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte China gestern erneut davor, Russland mit Waffenlieferungen zu unterstützen.

Xis Moskau-Reise überschnitt sich mit der Ankunft von Japans Ministerpräsident Fumio Kishida in der Ukraine am Dienstag. Kishida besuchte die Stadt Butscha in der Nähe von Kiew und wollte im weiteren Verlauf des Tages Präsident Wolodymyr Selenskyj treffen. Kishida war der einzige unter den G7-Staats- und Regierungschefs, der Kiew bisher noch nicht besucht hatte.  afp, dpa

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