„Meilenstein des Parlamentarismus“ – Reichsverfassung ausgestellt

von Redaktion

Es war eine der zentralen Forderungen der Revolution von 1848/49: eine Verfassung für ganz Deutschland. Und tatsächlich: Nach zähen Verhandlungen verabschieden die Paulskirche-Abgeordneten im Mai 1849 die Frankfurter Reichsverfassung für das deutsche Reich. Drei Viertel der Einzelstaaten erkennen das Dokument an – doch die größten Staaten verweigern die Zustimmung. Die Revolution scheitert letztlich. Nun, zum 175. Jahrestag der Revolution, wird das historische Dokument im Berliner Reichstag ausgestellt. Das fragile Originaldokument ist nur für einige Tage bis zum 3. April zu sehen. Die zugehörige Ausstellung „Odyssee einer Urkunde“ über die Paulskirchenverfassung ist für Besucher aber bis zum 8. September im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

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