Das MUCA: Heimat für zeitgenössische Kunst

von Redaktion

Das „Museum of Urban and Contemporary Art“, kurz MUCA, ist nicht einfach ein Museum. Schon der Standort ist außergewöhnlich: ein ehemaliges Umspannwerk der Stadtwerke an der Hotterstraße. Junge Kunst wie Street und Urban Art haben hier seit 2016 auf rund 2000 Quadratmetern eine Heimat. Urban Art, das ist ein weitläufiger Begriff. Graffiti gehören dazu, Street Art, aber auch Urban Knitting, also das Verändern von Gegenständen durch Strickkunst. Im Grunde geht es um alle legalen Kunstformen im öffentlichen Raum. Auch Graffiti werden heutzutage nicht mehr nur heimlich und nachts gesprüht. Wenn man so will, ist Urban Contemporary Art (UCA) eine Bezeichnung für Kunst im öffentlichen Raum – die inzwischen auch bei Auktionshäusern sehr gefragt ist. Das MUCA ist untrennbar mit seinen Betreibern verbunden. Seit 26 Jahren sammeln Stephanie und Christian Utz Street und Urban Art. Anfangs wurden sie dafür belächelt, weil kaum jemand diesen Kunstformen eine lukrative Zukunft zutraute. Heute sind die beiden Eigentümer einer mehr als 120 Werke umfassenden Sammlung, darunter auch Werke von „Banksy“ wie die „Vandalised Phone Box“ von 2005. All dies kann man in wechselnden Ausstellungen erleben. Zudem gibt es hochkarätige Gäste, wie jetzt Damien Hirst.  wha

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